Nach dem Bürgerentscheid zur künftigen Nutzung des Muna-Geländes in Bamberg will die Bürgerinitiative weiter die Weichen für die Zukunft stellen.

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Andreas Starke schlägt sie konkrete Maßnahmen vor

Die Lösung kann nicht sein statt Gewerbe- und Industrieflächen jetzt auf dem Muna-Gelände einfach Wohnungen hochzuziehen, kritisiert die Bürgerinitiative. Für sie gibt es drei wichtige Anforderungen für die Muna-Weiterentwicklung: Die Ausweisung von Schutzgebieten ist das erste. Dann fordert die Initiative ein Gesamtkonzept für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit unteranderem einer Reduzierung des Flächenverbrauchs und Maßnahmen zum Natur und Artenschutz. Der dritte Punkt ist die Reduzierung der Belastung und Verbesserung vor allem der Verkehrssituation im Bamberger Osten – mit zum Beispiel neuen Tempo 30-Zonen, Fahrrad- und Spielstraßen.

Die Bürgerinitiative will auch weiterhin in Zusammenarbeit mit der Stadt die Zukunft des Muna-Geländes in Bamberg mitgestalten. Erste Gespräche gab es bereits.