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Nach Debakel gegen Bochum: FCI-Coach Leitl in der Kritik

Ingolstadt (dpa/lby) – Trainer Stefan Leitl und Sportdirektor Angelo Vier haben einen Tag nach dem Debakel des FC Ingolstadt in Bochum die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte intensiv analysiert. Der in der Kritik stehende Coach Leitl und der Manager der Schanzer kamen am Montag wie sonst auch nach einem Spieltag zur Aufarbeitung zusammen. Diese dürfte vor dem Hintergrund des blamablen Auftritts des FCI beim VfL Bochum (0:6) unangenehm ausgefallen sein.

«So ein Auftritt ist einfach nicht akzeptabel», hatte Vier kurz nach der Blamage am Sonntag kritisiert. «Das hat nichts mit der Repräsentation unseres Vereins zu tun. Das müssen wir jetzt erstmal sacken lassen und dürfen nicht aus einer Emotion heraus reagieren. Wir werden das knallhart analysieren und die Konsequenzen daraus ziehen.»

Leitl sieht sich nach einem schwachen Saisonstart Gegenwind ausgesetzt. Der 41-Jährige hat mit den ambitionierten Ingolstädtern in der 2. Bundesliga nur fünf von 15 möglichen Punkten geholt. Zudem sind die Schanzer im DFB-Pokal in der ersten Runde gescheitert.

Leitl ist ein Ingolstädter Urgestein. 2007 war er als Spieler zu den Oberbayern gewechselt und dort nach seinem Karriereende 2013 Nachwuchstrainer geworden. Im August vergangenen Jahres trat Leitl als großer Hoffnungsträger die Nachfolge von Maik Walpurgis an. Seine Bilanz bei dem Aufstiegsanwärter ist aber mittelmäßig: Von 36 Zweitligaspielen gewann Leitls Team 13, zwölf wurden verloren.