Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts., © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Nach Attacke in Bus – Mann in Psychiatrie untergebracht

Ein 31-Jähriger geht wegen eines Angriffs auf einen Fahrgast in einem Reisebus in die Psychiatrie. Das hat heute das Landgericht in Nürnberg entschieden.  Der Serbe hatte im vergangenen September auf der A 9 in Mittelfranken in dem Reisebus auf dem Weg nach Belgrad einen schlafenden 20-Jährigen mehrmals geschlagen und heftig gegen den Kopf getreten. Das Gericht wertete das als versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung. Ein Gutachter hatte bei ihm eine paranoide Schizophrenie festgestellt. Aufgrund von Wahnvorstellungen habe er geglaubt, dass das Opfer ihn töten wollte, so das Gericht. Deshalb sei der verurteilte bei der Tat nicht schuldfähig gewesen. Auch künftig sei damit zu rechnen, dass er ähnliche Straftaten begehe. Deshalb stelle er eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.