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Münchner OB Reiter geht als SPD-Kandidat in Kommunalwahl

München (dpa/lby) – Die Münchner SPD zieht mit Amtsinhaber Dieter Reiter in die Wahl zum Oberbürgermeister. Der Nominierungsparteitag bestimmte Reiter am Dienstagabend in München mit überwältigender Mehrheit zum OB-Kandidaten, wie der stellvertretende Vorsitzende der Münchner SPD, Roland Fischer, mitteilte. Von 115 Delegierten stimmten 114 für Reiter, ein Delegierter enthielt sich.

Reiter geht mit Slogan «Gesagt. Getan. Gerecht.» in die Wahl am 15. März 2020. «Sagen was man tut, und dann aber auch tun, was man gesagt hat. Das ist wichtig», sagte Reiter unter dem Beifall der Delegierten. Politik brauche mehr denn je das Vertrauen der Menschen, dass die Politiker und politische Parteien, das was sie sagten, auch umsetzen. «Das ist der einzige Weg, um etwas gegen die allgemeine Politik-Verdrossenheit zu tun.»

Reiter ist seit Mai 2014 Oberbürgermeister. Als Nachfolger des langjährigen Stadtoberhauptes Christian Ude (SPD). Reiter hatte sich damals bei den Kommunalwahlen mit 56,7 Prozent gegen Josef Schmid (43,3 Prozent) von der CSU durchgesetzt.

Die CSU schickt die Kommunalreferentin Kristina Frank ins Rennen, die Grünen haben ihre Fraktionsvorsitzende Katrin Habenschaden nominiert. Die Sozialdemokraten setzten darauf, dass eine OB-Wahl eine Persönlichkeitswahl ist. Deshalb müsse sich Reiter, der in der Bevölkerung beliebt und angesehen ist, keine Sorgen machen, hieß es schon zuvor gelegentlich.