Mit dem Erbe Gutes tun, aber wie?

Allerheiligen, Allerseelen, Buß- und Bettag – Der November ist eine Zeit der Besinnung und des Nachdenkens. Zum Beispiel auch über die eigene Vergänglichkeit: „Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“. Wer über seinen Tod hinaus noch Gutes tun will, kann sein Erbe zum Beispiel gemeinnützigen Organisationen hinterlassen. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ bietet hier Orientierung und Unterstützung.

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“

Noch nie wurde in unserem Land so viel Vermögen vererbt. Die Frage ist nur: „An wen?“. Neben den Angehörigen kommen zum Beispiel auch gemeinnützige Organisationen infrage. Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“: „Wer mit seinem Testament eine wohltätige Organisation unterstützen möchte, findet bei uns alle notwendigen Informationen, die er dafür braucht. Die Initiative ist ein Zusammenschluss von vielen gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen in Deutschland. Und unser Ziel ist es, das gemeinnützige Vererben bekannter zu machen und stärker ins Bewusstsein zu rücken.“

Mit dem Erbe gemeinnützige Organisationen unterstützen

Der Apfelbaum ist dafür ein treffendes Symbol: Im Herbst gepflanzt, gefriert er im Winter, um im Frühjahr wieder zu erblühen und im Sommer neue Früchte zu tragen. Wie das Testament für den guten Zweck, das man in seinem Lebensherbst macht. Dafür entschieden hat sich auch Heike von Lützau-Hohlbein, ehemalige 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Ich habe schon als Jugendliche sozial gedacht und war eigentlich immer engagiert. Und außerdem habe ich ganz viele Krankheitsfälle hautnah in der Familie mitbekommen und weiß, wie bedeutsam es ist, Beratung, Informationen und Entlastung zu bekommen. Und hierbei leisten gemeinnützige Organisationen wichtige Unterstützung, und dies kostenlos. Deshalb soll auch ein Teil meines Erbes dafür eingesetzt werden.“

Auch ein kleiner Betrag hilft

Der Betrag spielt dabei übrigens keine Rolle. Susanne Anger: „Schon mit kleinen Beträgen kann man die Arbeit vieler gemeinnütziger Organisationen sichern und natürlich auch sein ganz persönliches „Apfelbäumchen“ pflanzen.“

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“

Weiterführende Informationen

finden Sie unter www.mein-erbe-tut-gutes.de

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