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Minus bei Singulus – aber volle Auftragsbücher

Kahl am Main (dpa/lby) – Der Maschinenbauer Singulus ist mit einem Minus ins neue Jahr gestartet, blickt aber dank gut gefüllter Auftragsbücher positiv in die Zukunft. «Der Auftragsbestand zeigt, dass wir unsere Ziele erreichen werden», sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag im unterfränkischen Kahl am Main. So kann Singulus zum Stichtag Ende März auf einen Auftragsbestand im Wert von 125,5 Millionen Euro verweisen (1. Quartal 2017: 92,9 Millionen Euro).

Unter dem Strich stehen nach dem ersten Quartal heuer dennoch rote Zahlen: Das Unternehmen hat mit einem Minus von 2,1 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum waren es plus 0,9 Millionen Euro.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte Singulus 17,3 Millionen Euro erlöst, fast 9 Millionen weniger als Ende März 2017. «Im Großanlagenbau ist es so, dass im ersten Quartal noch nicht so viel abgerechnet wird. Üblicherweise beginnt das erst im Sommer», sagte Krause. Er geht dank einzelner großer Aufträge im Solargeschäft davon aus, dass Singulus das Jahr mit einem Gewinn abschließen wird.

Das Unternehmen mit etwas mehr als 300 Mitarbeitern baut unter anderem Maschinen, die Dünnschicht-Solarmodule beschichten. Die einst dominierende Produktion von Anlagen zur Herstellung von DVDs und Co. ist bei Singulus mittlerweile in den Hintergrund gerückt. Der Maschinenbauer will nach eigenen Angaben die Medizintechnik-Sparte ausbauen und weitere Geschäftsfelder erschließen.