Erntereifer Weizen leuchtet auf einem Getreidefeld., © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Mehr Weizen und weniger Braugerste auf Bayerns Feldern

Mehr Weizen, Hafer und Raps, dafür weniger Braugerste: Bayerns Landwirte haben im vergangenen Jahr gut drei Millionen Hektar bewirtschaftet – als Ackerland, Wiese oder Weide. Das ist etwas weniger als die Hälfte der Gesamtfläche Bayerns.

Wie das Landesamt für Statistik am Dienstag in Fürth mitteilte, war die mit Abstand wichtigste Getreidesorte der Weizen mit einer Anbaufläche von 505.100 Hektar. Im Jahr zuvor wuchs Weizen auf 485.100 Hektar. Der Anbau von Sommergerste, die meist als Braugerste verwendet wird, ging dagegen weiter zurück. Lediglich rund 81.600 Hektar wurden damit bestellt – 2019 waren es noch mehr als 100.000 Hektar. Einen Aufwärtstrend gibt es beim Hafer: 2019 wuchs dieses Getreide nur auf 21.000 Hektar, zwei Jahre später waren es nun 35.100.

Der Statistik zufolge stieg die Fläche, auf denen Ölfrüchte wie Raps angebaut wurden, um 7,1 Prozent auf 101.000 Hektar. Silomais, der zur Verfütterung oder für Biogasanlagen verwendet wird, ernteten die Landwirte auf 424.300 Hektar nach knapp 434.000 Hektar im Jahr 2020. Schwankungen bei der Verteilung der Anbaukulturen ergeben sich nicht nur aus wirtschaftlichen Überlegungen der Landwirte, sondern auch aus Fruchtfolgen: Das bedeutet, dass Jahr für Jahr unterschiedliche Pflanzen angebaut werden, um die Bodenfruchtbarkeit zu sichern.