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Maskenpflicht und Abstand gelten auch an Halloween

Nürnberg (dpa/lby) – Es ist wieder Halloween – doch dieses Jahr ganz anders als sonst: Mit der Drohung «Süßes, sonst gibt’s Saures» von Tür zu Tür zu ziehen, davon raten Polizei und Politik ab. Man solle außerdem nicht zu Motto-Partys zusammenkommen, auch nicht in reduziertem Umfang, hatte die bayerische Gesundheitsministerin, Melanie Huml (CSU), bereits vergangene Woche betont. «Denn es ist wichtig, unnötige Kontakte zu minimieren und Infektionsketten zu unterbrechen.»

Wer aber trotzdem am Samstagabend auf Süßigkeitenjagd geht, muss die Regeln zur Eindämmung der Pandemie beachten, etwa das Maskentragen und Abstandhalten. Die Polizei Niederbayern erwartet, dass viele Türen, an denen geklingelt werde, geschlossen bleiben. Von Streichen, die dann üblich sind, solle man absehen, hieß es in einer Mitteilung. Weil einige Streiche in der Vergangenheit zu weit gingen, betonte ein Sprecher: «Halloween ist kein Freibrief für Straftaten.»