Leiter des Anker-Zentrums weist Kritik an Einrichtung zurück

Trotz mehrerer Großeinsätze der Polizei sieht der Leiter des Bamberger Ankerzentrums kein besonders großes Konfliktpotenzial in der Asylunterkunft. Er vergleiche die
Anker-Einrichtung mit einem kleinen Dorf, sagte Markus Oesterlein der Deutschen Presse-Agentur. Es handele sich um die gleichen Delikte, die es auch anderswo gebe. Natürlich habe man ein erhöhtes Aufkommen an Polizeieinsätzen. Das sei aber teilweise der höheren Kontrolldichte geschuldet. Der Alltag verlaufe dort „relativ konfliktfrei“, so Oesterlein weiter. Im Jahr 2017 gab es im Bamberger Ankerzentrum 300 Polizeieinsätze. Im Dezember des letzten Jahres waren zahlreiche Beamte und ein Spezialeinsatzkommando angerückt, weil Flüchtlinge randalierten. Vier Männer kamen in Untersuchungshaft.