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Lebenslange Freiheitsstrafe nach Mord an eigenem Sohn

Lebenslang. So lautet das Urteil gegen einen 51-Jährigen aus Steinbach im Landkreis Forchheim. Das Landgericht Bamberg sieht es mit dem Schuldspruch als erwiesen an, dass der Mann im März seinen 9-jährigen Sohn getötet hat. Die Richter beriefen sich bei ihrem Urteil auf das Gutachten der Sachverständigen, so Matthias Eichelsdörfer, Pressesprecher des Landgerichts Bamberg.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine Woche lang kann der 51-Jährige jetzt in Revision gehen. Das sei laut seinem Verteidiger, Maximilian Glabasnia, aber nicht der Plan, wie der im Radio Bamberg Interview erklärt:

Der 51-Jährige hatte im März seinem Sohn erst «mit erheblicher Wucht» einen Metallbügel auf den Kopf geschlagen und ihn dann minutenlang mit bloßen Händen würgte. Die Frage nach dem «Warum?» ließ sich aber auch für das Gericht nicht eindeutig klären.

 

Im Bild: von links: Verteidiger Maximilian Glabasnia und der Verurteilte