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„Landwirtschaft verbindet Bayern“ ruft zu Aktionstag auf

Fleisch und Milch sind oft zu billig – so lautet der Vorwurf des Vereins „Landwirtschaft verbindet Bayern“. Der Verein veranstaltet heute deshalb einen Protesttag in ganz Bayern. Auch in der Region Bamberg-Forchheim ruft der Verband zum Protest auf. So zum Beispiel in Bamberg vor dem Schlachthof, in Scheßlitz beim Milchhof Albert oder vor den Werken der Bayerischen Milchindustrie in Zapfendorf und Ebermannstadt. In einem Schreiben des Vereins heißt es, man wolle zum Dialog auffordern, da Landwirte häufig von den Preisvorstellungen ihrer Abnehmer abhängig seien. Diese Preise seien häufig nicht fair oder kostendeckend, heißt es weiter. Die Landwirte fordern gerechte Preise, mindestens aber eine Erklärung, warum die nicht möglich seien, heißt es weiter. An die Geschäftsleitungen der Abnehmerbetriebe wolle man ein Forderungsschreiben übergeben. „Landwirtschaft verbindet Bayern“ macht aber klar: Die Betriebe sollen nicht in ihrem Tagesablauf blockiert werden. Man wolle durch die Aktion nur ein Zeichen setzen, um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, damit sich die Situation der Bauern verbessere.