Landrat Johann Kalb übereichte Auszeichnungen an Landkreisbürger.

„Ihr Engagement und Ihre Unermüdlichkeit sind bemerkenswert“

 

Landrat Johann Kalb übereichte Auszeichnungen an Landkreisbürgerinnen und -bürger.

 

„Sie alle sind Menschen, die etwas in die Hand nehmen und das Gemeinwohl über die eigenen Interessen stellen“, betonte Landrat Johann Kalb die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung. Mitte November zeichnete er engagierte Landkreisbürgerinnen und -bürger aus: Vier erhielten das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten und einer die Auszeichnung des Landkreises für besondere ehrenamtliche Verdienste.

 

Mit den Worten „Ich freue mich über die heutige Gelegenheit, besondere Manschen zu treffen“, bat Landrat Kalb die fünf zu Ehrenden nacheinander im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes zu sich nach vorne. „Der Bayerische Ministerpräsident hat Ihnen diese hohe Auszeichnung zuerkannt, weil Sie sich seit vielen Jahren – meist sind es Jahrzehnte – ehrenamtlich in den verschiedensten Bereichen für die Allgemeinheit einsetzen“, so Kalb.

 

Rita Greifenberg aus Memmelsdorf ist seit mehr als 40 Jahren im Hypovereinsband-Club aktiv. Darüber hinaus übt sie seit 1998 das Amt der Kassiererin in der Vorstandschaft der Bamberger Privatkegler-Vereinigung e. V. aus und ist Mitglied bei der AWO-Puppenwelt. „Ihr jahrzehntelanger, hochmotivierter Einsatz verdient es, heute öffentlich gewürdigt zu werden“, betonte der Landrat. Auch Erika Jäger aus Frensdorf steht für langjähriges gemeinwohlorientiertes Engagement – in ihrem Fall beim VdK. „Im Ortsverband Frensdorf sind Sie seit 1993 engagiert und fungieren als ehrenamtliche VdK-Lotsin im Kreisverband Bamberg“, lobte Landrat Johann Kalb. Darüber hinaus ist Erika Jäger stellvertretende Vorsitzende im VdK-Kreisverband und Vorsitzende des VdK-Bezirksausschusses. „Ihr Tun ist nun schon seit 25 Jahren verlässlich darauf ausgerichtet, dem Gemeinwohl zu dienen“, so Landrat Kalb. In unterschiedlichen Vereinen engagiert sich Hartmut Klein aus Heiligenstadt. Beim SC Markt Heiligenstadt bekleidete er die Ämter als Haupkassier und als 1. Vorsitzender. „Insbesondere im Bereich der Nachwuchsarbeit vermittelten Sie soziales Verhalten, Fairness sowie Teamgeist“, würdigte der Landrat die ehrenamtliche Leistung des Heiligenstädters. Auch im Marktgemeinderat und im Ortskulturring setzte sich Hartmut Klein für die Bürgerinnen und Bürger des Marktes Heiligenstadt ein. Christine Rottmund aus Burgwindheim ist seit 2003 in vielfältiger Art und Weise in ihrer Heimatgemeinde tätig. Als Behindertensprecherin und Seniorenbeauftragte „sind Sie vertraute Ansprechpartnerin in sozialen Angelegenheiten“, so Landrat Kalb. Auch im Frauenbund Burgwindheim und im VdK-Ortsverband war Christine Rottmund lange Jahre aktiv. „Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass vor allem ältere Menschen noch aktiv am Gemeindeleben teilhaben können“, betonte der Landrat.

 

„Sie haben sich durch besonderes ehrenamtliches Engagement im kulturellen Bereich verdient gemacht“, waren Kalbs einführende Worte zur Auszeichnung des Landkreises Bamberg für besondere ehrenamtliche Verdienste. Hans-Dieter Ruß aus Kemmern prägt die kulturelle und musikalische Landschaft in seiner Heimatgemeinde ganz entscheidend. Als Vorstand der ARGE Fränkische Volksmusik, in der Trachtengruppe Kemmern, als Gründer der „Kemmärä Kuckuck“ oder auch als ehrenamtlicher Volksmusikpfleger für das Bamberger Land ist er in unterschiedlichsten Bereichen im Einsatz. Über die Musik hinaus engagiert sich Hans-Dieter Ruß auch in der Freiwilligen Feuerwehr Kemmern, bei der VHS Bamberg-Land sowie als Jugendbeauftragter. „Als 2. Bürgermeister haben Sie – unter anderem – maßgeblich zum 1000-jährigen Gemeindejubiläum beigetragen“, honorierte der Landrat die Verdienste des Landkreisbürgers.

 

Landrat Johann Kalb schloss an seinen Dank für den nachhaltigen und ausdauernden Einsatz zum Wohle der Menschen ein Zitat des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuß an: „Solange es noch Leute gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, ist es um diese Welt nicht allzu schlimm bestellt.“