Kommt Licht ins Dunkel im Fall Rauswurf von Rolf Beyer bei Brose Bamberg?

Die Erschütterungen des Bamberger Basketball-Bebens sind auch zwei Tage nach dem Rauswurf von Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer noch deutlich zu spüren. So langsam scheint aber etwas Licht ins Dunkel zu kommen: Laut Radio Bamberg Informationen wirft die Organisation Beyer vor, einen „schweren Management-Fehler“ begangen zu haben und keine Straftat wie Veruntreuung oder Insolvenzverschleppung. Es sei eine Finanzierungslücke entstanden, weil ein millionenschwerer Sponsoringvertrag nicht, oder noch nicht zustande gekommen sei. Das Geld daraus aber von Beyer bereits verplant worden sei. Dadurch sei die Organisation in die erwähnte finanzielle Schieflage geraten. Wie aus der Pressemitteilung von Mittwochabend hervorgeht, werde Stoschek die finanzielle Lücke schließen und Beyer möglicherweise zivilrechtlich zur Verantwortung ziehen. Man wolle dafür sorgen, dass Beyers Nachfolger, Arne Dirks, zu seinem Amtsantritt am 1. Januar ein solides wirtschaftliches Fundament vorfinde.