Komitee der Katholiken will Generationensolidarität stärken

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern setzt auf den Austausch zwischen Jung und Alt und will die Solidarität zwischen den Generationen fördern. Das Thema beschäftigt das Gremium bei seiner Frühjahrsvollversammlung am Freitag und Samstag im niederbayerischen Deggendorf. Die Pandemie habe die Bedeutung von Generationengerechtigkeit unterstrichen, sagte am Donnerstag Präsidiumsmitglied Monika Meier-Pojda. «Wir brauchen einen Dialog, ein gegenseitiges Voneinanderlernen.»

Die katholischen Laien wollen sich aber auch mit dem Ukraine-Krieg befassen und mit der Frage zur Friedensethik, wie der Vorsitzende Joachim Unterländer sagte. Das Landeskomitee teile hierzu die Position von Katholischer Bischofskonferenz und Evangelischer Kirche, dass es moralisch legitim sei, wenn sich ein angegriffenes Volk mit Waffen verteidigt.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem auch der Umgang mit dem Münchner Missbrauchsgutachten, der Synodale Weg, die Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche sowie ein Gespräch mit dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer. Eine abschließende Resolution sei nicht geplant, sagte Meier-Pojda. Diese soll nach der Herbstvollversammlung am 18. und 19. November in Augsburg folgen. Dann werde das Thema Umwelt und Schöpfung im Fokus stehen.