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Keine Knaller-Meldung: Silvester in Städten wird ruhig

München (dpa/lby) – Es ist eine alte Tradition, doch aufgrund der Corona-Pandemie wird Silvester, ähnlich wie letztes Jahr, nicht mit großem Feuerwerk gefeiert. In zahlreichen Städten Bayerns fällt das Feuerwerk klein oder gar komplett aus. «Innerhalb des Mittleren Rings ist das Zünden von pyrotechnischen Gegenständen mit ausschließlicher Knallwirkung untersagt», hieß es aus München auf Nachfrage.

In Nürnberg wird es Feuerwerksverbotszonen «auf und rund um die Kaiserburg, am Hauptmarkt und im Bereich um die Lorenzkirche» geben, wie ein Sprecher mitteilte. In Bamberg betrifft dies «Teile der Altstadt, die Altenburg sowie die ehemaligen Klosteranlage Michaelsberg». In Augsburg gelte «für den Bereich der Innenstadt zu Silvester das bereits bekannte Verbot, Feuerwerkskörper abzubrennen».

Auch wer anderswo feiern möchte, muss mit großen Einschränkungen rechnen. Die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung untersagt Ansammlungen «von mehr als zehn Personen auf öffentlichen publikumsträchtigen Plätzen». Die Verordnung gilt vom 31. Dezember ab 15.00 Uhr und gilt bis zum 1. Januar um 9.00 Uhr. «Ziel ist es, Kontakte zu vermeiden und das Gesundheitssystem vor weiteren Belastungen zu schützen», sagte ein Sprecher aus Bamberg. Zuvor war der Verkauf von Feuerwerkskörpern in Deutschland verboten worden.

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