Hausschweine stehen in einem Stall., © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Kein Wasser, zu lange eingepfercht

Bei der Kontrolle eines Tiertransporters auf der A3 wurden 164 Schweine entdeckt, die zum Teil verletzt waren und zudem kein Wasser hatten. Der Transporter war am Sonntag auf der Autobahn bei Erlangen auf seinem Weg zu einem Schlachthof kontrolliert worden.

Die Beamten stellten fest, dass der Transporter nicht nur die Beförderungszeit von acht Stunden überschritten hatte – sondern auch der Wassertank der Tiere vor Fahrtbeginn nicht befüllt worden war. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, war der Transporter auch noch überfüllt. Einige der Tiere waren verletzt, da es durch den Platzmangel zu Rangkämpfen kam. Der Transporter durfte laut Polizei «unter Berücksichtigung der Gesamtumstände» seine Fahrt jedoch fortsetzen, da «sonst das Tierwohl durch den zeitlichen Verzug weiter gefährdet worden wäre».

Sowohl den Fahrer als auch das Unternehmen erwarten Anzeigen und Geldstrafen unter anderem wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz.