© Lukas Schulze

Kein Sieg für Brose Bamberg zum Champions League Auftakt.

Die Bamberger sind mit einer Niederlage in die Basketball Champions League gestartet. Gegen Montakit Fuenlabrada verlor das Team von Ainars Bagatskis durch einen Dreier des Gegners in der letzten Sekunde mit 88:89. Brose gelang es zuvor nicht, einen Acht-Punkte-Vorsprung 50 Sekunden vor Schluss (82:74) über die Zeit zu retten. Auch Tyrese Rice` 33 Punkte und acht Assists halfen nicht.

Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer:

Und so war das Spiel aus Fan Sicht:

Weiter geht’s für Brose Bamberg in der Basketball Bundesliga am Montag. Um 20 Uhr 30 sind die MHP Riesen Ludwigsburg zu Gast in der Brose Arena.

 

Hier die offizielle Meldung des Vereins:

 

Brose Bamberg unterliegt Fuenlabrada

Ainars Bagatskis: „Es war ein hartes Spiel. Wir haben unsere Spieler mental auf einen Kampf vorbereitet, denn wir kannten die Spielweise aus den Partien gegen Würzburg. Fuenlabrada spielt ähnlich: schnell, smart, gute Schützen. Aber erfahren. Und das haben sie heute gezeigt. Was gut war: wir sind zwischenzeitlich – auch als wir mit zehn zurücklagen – nicht nervös geworden, sondern haben unser Spiel gespielt. Dann hatten wir die Partie eigentlich unter Kontrolle, haben dann aber zweimal zu überhastet und unnötig schnell abgeschlossen, nicht getroffen und im Gegenzug Punkte kassiert. Am Ende hatten sie natürlich Glück mit dem Wurf, aber das gehört im Basketball mit dazu. Wir hatten in der zweiten Halbzeit dagegen zu viele Fehler, haben zu viele Rebounds zugelassen, zu oft den Ball verloren. Das war der ausschlaggebende Punkt.“

Es war von Beginn an eine komische Partie. Viele Fehlwürfe auf beiden Seiten sorgten für wenig Spielfluss und Punkte (6:9, 5.). Vor allem von jenseits der Dreierlinie lief bei Brose kaum etwas, auch die Reboundarbeit wurde immer wieder vernachlässigt. Drei Minuten vor Viertelende lagen die Hausherren erstmals zweistellig zurück (8:18, 7.). Es folgten jedoch einige gute Offensivaktionen, so dass der Bamberger Rückstand nach dem ersten Viertel auf vier Zähler schmolz: 19:23.

In den zweiten zehn Minuten war Brose dann, angepeitscht von 5764 Fans, aggressiver und zielstrebiger. Zwar fielen nach wie vor keine Distanzwürfe (3/12 bis zur Pause), aber die Körpersprache war nun eine andere. Die Folge: Brose kam ran und ging durch Tyrese Rice wieder in Führung (28:27, 13.). Bis zur Halbzeit wechselte die Führung insgesamt sechs Mal und es stand Unentschieden nach 20 Minuten: 44:44.

Den besseren Beginn ins dritte Viertel erwischten die Gäste. Unter anderem ein 7:0-Lauf brachte sie Mitte des Abschnitts wieder mit acht Punkten in Front (50:58, 26.). Doch Brose zeigte sich unbeeindruckt. Angeführt von Nikos Zisis und Tyrese Rice spielte Bamberg sein Spiel weiter. Und auch wenn nach wie vor keine Dreier fallen wollten, kämpfte sich die Mannschaft von Ainras Bagatskis zurück in die Partie und verkürzte den Rückstand vor dem letzten Viertel auf wieder nur noch vier Punkte: 59:63.

Der Schlussabschnitt war dann eigentlich eine klare Sache. Brose nun dominanter im Rebound, sicherer im Abschluss und auch die Distanzwürfe fielen nun. Die Folge: Bamberg konnte sich auf teilweise acht Punkte absetzen (80:72, 38.). Der Vorsprung hatte auch 50 Sekunden vor Spielende beim Stand von 82:74 Bestand. Was dann passierte ist schwer zu erklären. Brose wurde nervös, Fuenlabrada nutzte das aus. Die Spanier kamen sukzessive ran. Francisco Cruz verwarf vier Sekunden vor Schluss beim Stand von 88:86 einen Freiwurf. Fuenlabrada blieb allerdings in Ballbesitz, nachdem ein Bamberger Spieler den Ball nach dem Rebound ins Aus beförderte. Einwurf der Spanier, der Ball kam zu Cruz und der traf den nahezu unmöglichen Dreier weit hinter der Linie mit der Schlusssirene zur 88:89-Niederlage Brose Bambergs.

 

Brose Bamberg:

Rice 33, Zisis 10, Jelovac 7, Stuckey 2, Kratzer dnp, Schmidt, Olinde 2, Harris 8, Rubit 16, Alexander 5, Heckmann 5, Kulboka