Kabinett befasst sich nach Stresstest mit Energiekrise

Am Tag nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des AKW-Stresstests befasst sich der bayerische Ministerrat mit dem Thema Energie. Das Kabinett will sich bei seiner heutigen Sitzung insbesondere mit der Energiekrise und deren Folgen befassen.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wollen im Anschluss über die Ergebnisse der Diskussion informieren.

Beide hatten die Entscheidung der Bundesregierung, mit Isar 2 in Niederbayern und Neckarwestheim in Baden-Württemberg zwei der verbliebenen drei Atomkraftwerke nur als Notreserve bis April 2023 zu behalten, scharf kritisiert.

«Es ist eine Entscheidung gegen jede Vernunft und zum Schaden unseres Landes», twitterte Söder. «Robert Habeck nimmt das Risiko eines Blackouts und weitere Anstiege beim Strompreis in Kauf.» Das sei «nach der Gasumlage der nächste schwere Fehler».

Aiwagner warf Habeck vor: «Parteiideologie vor Fachentscheidung» zu stellen und versah seinen Tweet mit dem Hashtag «#DasIstVerantwortungslos».