© Jens Kalaene

Juni-Bilanz: Viel Regen und Sonne in Bayern

Offenbach/München (dpa/lby) – Ungewöhnlich viel Regen, aber auch sehr viel Sonne: So lässt sich das Wetter in Bayern im Juni zusammenfassen. Nur in Baden-Württemberg habe es im Juni noch mehr geregnet als in Bayern, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach mit. Mit 125 Litern pro Quadratmeter lag die Niederschlagsmenge in Bayern deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990. Diesen Zeitraum zieht der DWD zum Vergleich heran, um eine längerfristige Einschätzung des Klimawandels zu ermöglichen.

Besonders viel geregnet habe es in Oberschwaben und den Alpen, so der DWD. Zu der hohen Niederschlagsmenge im Juni in Bayern trugen vor allem viele heftige Unwetter mit Starkregen und Hagel bei, die teils heftige Schäden im Freistaat verursachten. Andererseits zählten die Meteorologen in diesem Monat auch 275 Sonnenstunden in Bayern. Im genannten Vergleichszeitraum waren es durchschnittlich nur 200 Stunden.

© dpa-infocom, dpa:210629-99-187960/2