Jede Menge Geld nehmen die 29 Gemeinden im Landkreis Forchheim in den Jahren 2019 bis 2022 in die Hand.

Insgesamt 365 Millionen Euro sind es. Dabei nimmt der Landkreis keine neuen Schulden auf. Das hat sich den Nordbayerischen Nachrichten zu Folge im Kreisausschuss gezeigt.

 

Das Geld stecken die Verantwortlichen in Straßen, Schulen oder den Neu- und Erweiterungsbau am Landratsamt. Es gibt auch Sorgenkinder wie die Städte Forchheim und Ebermannstadt: die haben große Schuldenberge angehäuft. Und im Streit über die Höhe der sogenannten Kreisumlage, also Zahlungen der Stadt Forchheim an den Landkreis im Jahr 2014 – da zeichnet sich nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung ein Vergleich ab. Demnach muss der Kreis wohl 350 000 Euro an die Stadt Forchheim zahlen, die vor fünf Jahren ihre finanzielle Lage bei der Umlage nicht genügend berücksichtigt sah.

Der Landkreis muss diese Entscheidung bis zum 18. Februar dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof schriftlich vorlegen.