Ist die Brose-Produktion in Coburg in Gefahr?

Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, hat in einer Betriebsversammlung damit gedroht, die Produktion ins Ausland zu verlagern, wenn die Produktionskosten nicht gesenkt werden. Er kritisiert v.a. den Krankenstand im Coburger Werk, der bei durchschnittlich 26 Arbeitstagen liegt und damit höher ist als an allen anderen Standorten des Automobilzulieferers. Die Produktionskosten in Deutschland sind ohnehin höher, die Kunden zahlen deshalb aber nicht mehr für die Produkte. Bis Ende des Jahres soll nun mit dem Betriebsrat ein Konzept erarbeitet werden, um die Arbeitskosten bei Brose zu senken. So soll z.B. der Krankenstand halbiert werden.

 

Brose hat auch einen Standort in Bamberg.

Foto: https://www.brose.com/de-de/coburg/