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Israelitische Kultusgemeinde Bamberg äußert sich zu Anschlag in Halle

Der Schock sitzt tief nach dem Angriff mit zwei Toten in Halle an der Saale. Ein 27-Jähriger wollte eigentlich am höchsten jüdischen Feiertag gestern eine Synagoge stürmen und offenbar ein Blutbad anrichten. Es blieb beim Versuch, bei den Toten handelt es sich um zufällige Passanten. Martin Arieh Rudolph ist der Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde in Bamberg. Im Radio Bamberg Interview sagt er:

Auch Polizisten aus Oberfranken waren nach dem Anschlag in Halle gestern in Alarmbereitschaft, da man am Nachmittag nicht ausschließen konnte, dass weitere Täter von Halle in Richtung Süden flüchten könnten. Dann stellte sich aber heraus, dass es sich bei dem 27-Jährigen um einen Einzeltäter handelt.