In die Diskussion um die Erschließung der Sankt-Getreu-Straße in Bamberg hat sich jetzt auch Staatsministerin Melanie Huml eingeschaltet.

In einer Mitteilung appelliert die Bambergerin an die Stadt, vor endgültigen Beschlüssen betroffene Bürger miteinzubeziehen und Möglichkeiten einer einvernehmlichen Lösung zu prüfen. Anwohner hätten sich vor der jüngsten Bausenatssitzung mit konkreten Änderungsvorschlägen an Oberbürgermeister Andreas Starke gewandt, doch erst einen Tag vor der Beschlussfassung habe es eine Bürgerinfoveranstaltung gegeben, so die Kritik Humls. Diesem Beschluss nach sollen die Anwohner einen Teil der Kosten für die Erschließung tragen: pro Haushalt 30.000 bis 150.000 Euro – je nach Grundstücksgröße.