Blumen und Kerzen vor dem abgesperrten Kaufhaus, wo ein Mann Menschen mit einem Messer attackiert hatte., © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Im Würzburger Messerstecherprozess haben die Psychiater gesprochen

Im Prozess gegen den Messerstecher vom Würzburger Barbarossaplatz sind am zwei Psychiater gehört worden. Sie hatten den Beschuldigten unabhängig voneinander untersucht, kommen aber zum gleichen Ergebnis: der Beschuldigte habe seit 2019 unter einer akuten paranoiden Schizophrenie gelitten. Die habe sich immer mehr ins Wahnhafte gesteigert und schließlich zu der Tat Ende Juni 2021 geführt. Wegen seiner Erkrankung sei der Beschuldigte nicht in der Lage gewesen, das Unrecht seiner Tat zu erkennen. Daher sei er schuldunfähig gewesen.

Er müsse nun in einer forensischen Klinik untergebracht werden, unbehandelt würde von ihm aktuell nach wie vor eine große Gefahr ausgehen.