Im Würzburger Kinderporno-Fall konzentrieren sich die Ermittler derzeit auf die Suche nach den Opfern.

Es gebe eine „große Bandbreite an Tatorten“, eine große Zahl von Kontaktmöglichkeiten zu Kindern – „und das über einen mehrjährigen Zeitraum“, sagte Oberstaatsanwalt Christian Schorr von der Zentralstelle Cybercrime in Bamberg. Die beiden Pflegekinder des Verdächtigen zählten den Erkenntnissen zufolge nicht zu den Opern. Der tatverdächtige Logopäde sitzt in Untersuchungshaft, sein Partner war nach ersten Ermittlungen wieder freigelassen worden. Der Verdächtige soll Kinderpornos mit kleinen Jungen im großen Stil angefertigt und im sogenannten Darknet verbreitet haben.