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Im Prozess um die Tötung der Studentin Sophia L. fordert die Staatsanwaltschaft in Bayreuth eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten.

Der hat die Tat zwar nicht geleugnet, das Geständnis sei laut Sophias Eltern auch nicht umfassend gewesen. Das sieht die Verteidigung anders. Das Geständnis seines Mandanten habe bei der Suche nach der Wahrheit erheblich geholfen. Die Tat sei nicht geplant gewesen. Der Verteidiger plädiert deshalb auf Totschlag. Das letzte Wort lag beim Angeklagten selbst – er bat Angehörige und Freunde von Sophia, wie schon bei Prozessbeginn von ganzem Herzen um Entschuldigung. Das Urteil wird nächste Woche gesprochen.