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Im Fall des insolventen Kronacher Fernsehgeräte-Herstellers Loewe gibt es eine erste Teileinigung.

Das sagte Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß gestern  nach einer Sitzung des Gläubigerausschusses.

Die Gläubiger hätten sich für den Verkauf der sogenannten EMS-Fertigung entschieden.  Hier hatte Loewe früher technologische Auftragsarbeiten im Elektronikbereich für Fremdfirmen vorgenommen. Wer der Käufer ist und zu welchem Preis der Unternehmensteil verkauft werden soll, sagte Weiß nicht. Die EMS-Fertigung ist nur ein kleinerer Teil des Loewe-Gesamtkomplexes. Der Erwerber habe bis zu 20 Arbeitsplätze in Aussicht gestellt, gehe aber in dieser Hinsicht keine Verpflichtung ein, sagte Weiß.

Unklar ist weiterhin die Zukunft der Marke und der Fertigungsanlagen für die Fernsehproduktion. Hier müssten die Interessenten ihre Angebote nachschärfen, sagte der Insolvenzverwalter.