Ifo-Schätzung: Wirtschaft im dritten Quartal geschrumpft

Die bayerische Wirtschaft ist nach einer Schätzung des Ifo-Instituts im dritten Quartal geschrumpft. Die Wirtschaftsforscher gegen von einem Minus von 0,8 Prozent aus, wie sie am Mittwoch mitteilten. Damit liegt der Freistaat auf Rang 13 der Bundesländer. Die Zahlen sind ein Vergleich zum Vorquartal und saison- und kalenderbereinigt.

Das höchste Wachstum verortet das Ifo in Schleswig-Holstein mit einem Plus von 2,4 Prozent und den stärksten Rückgang mit einem Minus von 2,8 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Basis ist eine neue Schätzmethode der Wirtschaftsforscher, die von der Erstveröffentlichung des Statistischen Bundesamtes für das deutsche Bruttoinlandsprodukt ausgeht. Diese lag für das dritte Quartal bei einem leichten Wachstum von 0,3 Prozent für die Bundesrepublik. Entscheidend für die Unterschiede sind laut Ifo strukturelle Besonderheiten der Länder.