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HWK Oberfranken erhebt jetzt auch Anklage gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Tochterfirma

Die Handwerkskammer Oberfranken erhebt nun auch Anklage gegen den früheren Geschäftsführer der Tochterfirma „Gewerbetreuhand Oberfranken“. Da er bei der Aufklärung der Ende September aufgedeckten Veruntreuungen mitgeholfen hatte, sollte eigentlich eine außergerichtliche Lösung gefunden werden. Das habe aber nicht funktioniert, so die HWK Oberfranken in einer aktuellen Mitteilung. Deshalb werde nun Klage beim Landgericht Bayreuth eingereicht. Wie berichtet, hatte ein Mitarbeiter bei der Angabe von Umsätzen getrickst und so unter anderem Beträge in Millionenhöhe veruntreut. Der jetzt angeklagte ehemalige Geschäftsführer der GTO soll dem ehemaligen Mitarbeiter umfassende Kontovollmachten eingeräumt und für dienstliche Zwecke eine Kreditkarte ausgehändigt haben – allerdings ohne jemals die fließenden Beträge überprüft zu haben. Hätte der ehemalige Geschäftsführer der Tochterfirma seinen Pflichten als Chef nur annähernd erfüllt, wäre der Betrug wesentlich früher erkannt worden, so die HWK weiter.