Eine Ärztin impft eine Frau gegen Corona., © Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild

Holetschek führt Impfbeauftragte für Pflegeeinrichtungen ein

Um die Impfquote für die vierte Impfung gegen das Coronavirus zu erhöhen, führt Bayern künftig in den Impfzentren eigene Beauftragte für die Alten- und Pflegeeinrichtungen ein. Sie sollen die Einrichtungen eng betreuen und sich gezielt um die erste und zweite Auffrischungsimpfung für die Bewohner bemühen, teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) mit. «Trotz unserer schon bisher intensiven Bemühungen ist die Quote der Auffrischungsimpfungen in den Einrichtungen – vor allem der vierten Impfung – noch nicht zufriedenstellend.»

Von Mitte August an sollen die Impfbeauftragten in Absprache mit den Verbänden in allen Einrichtungen der Pflege beispielsweise eine Beratungswoche anbieten. «Ziel ist es, dass die Impfbeauftragten vor Ort in die Einrichtungen gehen, mit Bewohnerinnen und Bewohnern sprechen, unbegründete Ängste nehmen und bei Bedarf über mobile Impfteams auch Impfungen organisieren», erklärte der Minister.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die zweite Auffrischungsimpfung – also die vierte Corona-Impfung – unter anderem für Menschen ab 70 Jahren, für Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der Pflege, für Personen mit einem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, für Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren und für Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.