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«Harmonische Ansicht»: Ansbacher Residenz erneuert

Ansbach (dpa/lby) – Die Sanierung der Residenz Ansbach schreitet voran: Inzwischen ist die Fassadensanierung der Nordwestseite abgeschlossen und die Gerüste sollen bald verschwinden. «Von der Reitbahn aus kann nach dem Abbau wieder jeder die harmonische Ansicht mit der hellen Natursandsteinfassade genießen», teilte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Donnerstag mit.

Die über 600 Jahre alte Residenz soll in mehreren Abschnitten saniert werden. Dabei orientiere man sich laut Füracker am ursprünglichen Fassadenputz: «Unter Verwendung von Originalsubstanz bauten Experten außerdem die teils stark beschädigten Dachgauben aus Holz und Naturstein nach historischem Vorbild wieder auf». Während der Baumaßnahmen entdeckte man auch bauzeitliche Altputze und historische Dachziegel. Als nächstes wird der Südwesttrakt saniert.

Die Bayerische Schlösserverwaltung und das Staatlichen Bauamt Ansbach betreuen die Sanierung. Die Gestalt erhielt das Schloss zu Beginn des 18.Jahrhunderts. Einst residierte dort der Ansbacher Markgraf. Heute ist dort die Regierung von Mittelfranken. Besucher können die Residenz mit dem Deckengemälde des Festsaals, der Galerie und dem Spiegelkabinett während der Maßnahmen weiterhin ansehen.