Faschingsschminke hängt in einem Regal in einer Filiale von Feiermeier., © Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Handel erwartet starken Umsatz mit Faschingsartikeln

Der bayerische Einzelhandel erwartet dieses Jahr einen besonders starken Umsatz mit Faschingsartikeln. Nach den vielen ausgefallenen Veranstaltungen in den Corona-Jahren gebe es einen Nachholbedarf, sagte Bernd Ohlmann, Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt schätzt er das Volumen mit Faschingsartikeln für dieses Jahr auf rund 40 Millionen Euro – insbesondere in den Faschingshochburgen in Franken.

Dass die gestiegenen Preise und Sorgen der Menschen auf das Geschäft drücken könnten, glaubt Ohlmann nicht. Das sei ähnlich wie mit dem Feuerwerk an Silvester: «Fasching ist krisenfest.» Zum einen spare ein echter Narr nicht am Kostüm für sein Kind, zum anderen sieht er Potenzial für eine Trotzreaktion gegen die Wirtschaftskrise.

Trotz allem habe der Fasching für den Handel in Bayern aber längst nicht die gleiche Bedeutung wie im Rheinland, sagt Ohlmann. Und auch nicht wie der in gut drei Wochen anstehende Valentinstag.