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Geschäftsführer Azzouzi: «Keine großen Reden schwingen»

Fürth (dpa/lby) – Nach der blamablen Hinrunde will die SpVgg Greuther Fürth mit großer Entschlossenheit die fast schon aussichtslose Mission Klassenerhalt im neuen Jahr angehen. Aufgeben sei «keine Option», versicherte Geschäftsführer Rachid Azzouzi am Montag. «Wir wollen keine großen Reden schwingen, sondern hart arbeiten. Wenn wir uns am 27. Dezember wieder am Trainingszentrum treffen, werden wir uns ganz gewissenhaft vorbereiten und dann als verschworener Haufen ins neue Jahr starten.»

Der Aufsteiger aus Franken hat die Hinrunde mit nur fünf Punkten abgeschlossen. In den letzten drei Partien vor der kurzen Winterpause holten die Fürther aber gleich vier Zähler.

Veränderungen im Kader sind abzusehen. «Wir halten die Augen offen, auch aufgrund diverser Verletzungen. Und es kann auch sein, dass uns der eine oder andere Spieler verlassen wird, denn insgesamt haben wir schon einen großen Kader und gerade im Mittelfeld eine große Anzahl an Spielern», sagte Azzouzi.

Wahrscheinlich ist dem «Kicker» zufolge etwa eine vorzeitige Trennung von Mittelfeldspieler Adrian Fein. Die Leihgabe vom FC Bayern spielt sportlich keine Rolle. Über eine Verpflichtung von Torwart Loris Karius vom FC Liverpool wird indes seit Wochen spekuliert.

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