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Gehäutete Tiere im Landkreis Forchheim waren Füchse – Ermittlungen laufen!

Blutrote Haut und abgezogenes Fell, ein schrecklicher Anblick. Drei gehäutete Tiere neben einem Waldweg bei der Mülldeponie Gosberg im Landkreis Forchheim haben bei den Bürgern in den vergangenen Tagen für Unruhe gesorgt. Auf Radio Bamberg Nachfrage hat die Polizei in Forchheim dazu gesagt, dass es sich definitiv um Füchse handelt, nicht um Katzen, wie teilweise spekuliert. Hintergrund: Füchse sind derzeit zur Jagd freigegeben und werden an speziellen Plätzen abgelegt. Der zuständige Jagdpächter kann allerdings ausschließen, dass ein Jäger aus seinem Bereich die Tiere erlegt und die Reste in der Nähe der Mülldeponie Gosberg entsorgt hatte. Möglicherweise war ein Wilderer am Werk oder ein Jäger aus einem anderen Revier, der die toten Tiere am falschen Ort abgelegt hat, so die Polizei.

 

Mit den Ermittlungen sei man hier erst am Anfang.

 

Hier der Polizeibericht:

PINZBERG, Gosberg. Aufgrund einer Bürgermeldung wurde die lokale Presse auf einen Fall aufmerksam, der momentan bei der Polizei Forchheim bearbeitet wird. Diesbezüglich wird wie folgt Stellung genommen.

 

Am 19.01.2019, am späten Nachmittag, erhielt die PI Forchheim von einem Jogger telefonisch die Mitteilung, dass neben einem Waldweg bei der Mülldeponie Gosberg mehrere Tierkadaver, vermutlich Hunde, liegen sollen.

Eine Streife konnte vor Ort drei tote, gehäutete Kadaver feststellen. Nach Rücksprache mit dem örtlich zuständigen Jagdpächter, der schon von der Ablagerung wusste, handelte es sich laut ihm zweifelsfrei um tote Füchse.

Da der zuständige Jagdpächter ausschließen konnte, dass ein Jäger aus seinem Bereich die Tiere erlegt und die Reste dort entsorgt hatte, hat die Polizei Forchheim Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Diese sind momentan noch nicht abgeschlossen und werden sowohl in Richtung Jagdwilderei, als auch unerlaubter Abfallentsorgung geführt.