© Rolf Vennenbernd

Gegen einen ehemaligen Geschäftsführer der AWO Bamberg laufen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.

Er soll die Erteilung von Bau- und Beschaffungsaufträgen davon abhängig gemacht haben, dass die Begünstigten dem Kreisverband und seinen Einrichtungen hinterher großzügige Spenden überwiesen. Das Ganze soll sich in den Jahren 2013 und 2014 abgespielt haben. Der damalige Geschäftsführer sei bereits aus dem Kreisverband ausgeschieden. Diese Woche standen zwei Handwerker aus dem Raum Bamberg vor Gericht, die Außenarbeiten an einem AWO-Kinderhaus erledigt und für die Erteilung des Auftrags jeweils 1.500 Euro an die Einrichtung gespendet haben sollen. Auf Radio Bamberg Nachfrage sagt der AWO Kreisvorsitzende Klaus Stieringer, dass es sich nicht um Ermittlungen gegen den AWO Kreisverband  Bamberg handelt.