Der Fürther Trainer Marc Schneider gibt ein Interview., © Daniel Karmann/dpa

Fürth vor «speziellem Abend»: «Haben was gut zu machen»

Die SpVgg Greuther Fürth will die bittere Niederlage im Frankenderby mit einem Sieg im DFB-Pokal schnell vergessen machen. «Wir haben was gut zu machen. Das ist uns bewusst», sagte Kleeblatt-Trainer Marc Schneider vor der Erstrundenpartie beim Oberligisten Stuttgarter Kickers am Samstag (18.00 Uhr). Die Stimmung in der Mannschaft sei gut. «Die Resultate stimmen bislang nicht mit den Leistungen überein», ergänzte der Schweizer nach nur einem Punkt aus den ersten zwei Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga.

Gegen Stuttgart erwartet der Fürther Coach ein ähnliches Spiel wie in Nürnberg. «Das ist eine sehr aggressive Mannschaft, die über den Zweikampf kommt», sagte Schneider, der als Spieler 2005 mit dem FC Zürich den Schweizer Pokal gewonnen hatte. «Pokalspiele sind immer spezielle Abende. Davon wollen wir mehrere erleben».

Für die Kickers ist das Spiel gegen die Spielvereinigung «die Krönung». «Aber wir sind der Außenseiter – das sind wir nicht oft», sagte Trainer Mustafa Ünal und kündigte an: «Wir haben nichts zu verlieren und genießen die Atmosphäre».

Hinter den Einsätzen von Fürths Innenverteidiger Sebastian Griesbeck (31) und Mittelfeldspieler Max Christiansen (25) standen am Donnerstag noch Fragezeichen. «Sebastian konnte bis heute aufgrund von Wadenproblemen nicht trainieren. Max hat einen Schlag aus dem Derby mitgenommen», berichtete der Trainer.