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Nach 0:0 gegen HSV: Fürther Profis in Dresden gefordert

Fürth (dpa/lby) – Die Fußball-Profis der SpVgg Greuther Fürth können nach dem mit viel Energieaufwand erkämpften Heim-Punkt gegen den Aufstiegsfavoriten Hamburger SV nur kurz durchpusten. Schon am Sonntag (13.30 Uhr) geht es für die Franken in der 2. Bundesliga mit einem schweren Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden weiter.

«Wichtig ist jetzt, die Kräfte zu bündeln und alles zu mobilisieren, um in Dresden eine gute Leistung zu bieten», sagte Trainer Damir Buric nach dem 0:0. «Es ist ganz wichtig, dass die Spieler viel Schlaf bekommen, sich gut ernähren und Vitamine zu sich nehmen», ergänzte der Coach am Freitag. Verzichten muss er weiter auf Nik Omladic (Oberschenkelprobleme) und Roberto Hilbert (Muskelfaserriss).

Vor 14 965 Zuschauern im Ronhof boten die Fürther wenige Tage nach der ersten Saisonniederlage in Heidenheim defensiv einen gute Leistung gegen den HSV, der nach dem vorangegangen 0:5 gegen Regensburg wie die Gastgeber offensiv weitgehend enttäuschte. Torchancen blieben in den 90 Minuten Mangelware. «Das Unentschieden war okay», urteilte Buric. Er sprach von einem «tollen Fight» seiner Mannschaft.

Die beste Fürther Torchance war ein Freistoß von Maximilian Wittek an die Unterkante Latte gleich nach dem Anpfiff. «Ich denke, wir haben nach dem Spiel in Heidenheim eine gute Reaktion gezeigt. Die gesamte Mannschaft hat mit Leidenschaft gekämpft», sagte Innenverteidiger Richard Magyar. «Es war wichtig, zuhause die Null zu halten und gut zu stehen», erklärte Torwart Sven Burchert.

In Dresden kommt es jetzt gleich zum nächsten Topspiel. Beide Mannschaften zählen mit zwölf Punkten zur Spitzengruppe der 2. Liga. Die Sachsen befinden sich unter dem neuen Trainer Maik Walpurgis, bekannt aus seiner Zeit beim FC Ingolstadt, im Aufwind.

«Der Gegner hat unter dem Trainer einige Veränderungen vorgenommen. Sie stehen kompakt in einem guten Abwehrblock und haben vorne mit Koné den meiner Meinung nach schnellsten Spieler der Liga. Es wird eine schwere Aufgabe für uns in Dresden», sagte Buric. Der Senegalese Moussa Koné traf in dieser Saison bereits dreimal für Dresden.