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Fürth bangt vor Topduell um angeschlagene Stammspieler

Fürth (dpa/lby) – Die SpVgg Greuther Fürth bangt vor dem Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV um gleich fünf Leistungsträger. Wie Trainer Damir Buric am Mittwoch sagte, seien die Einsätze von Maximilian Wittek, Nik Omladic, Roberto Hilbert, Fabian Reese und Sebastian Ernst fraglich. Bei den Franken grassiert ein Grippevirus. Gegen die Hanseaten, die sich zuletzt mit 0:5 gegen Jahn Regensburg blamierten, hofft Buric auf Wiedergutmachung für das 0:2 von Heidenheim. «Wir haben jetzt zwei Spiele vor uns, in denen wir als Team eine Reaktion zeigen müssen», sagte der Coach der Franken.

14 500 Zuschauer erwarten die Fürther für das Spitzenspiel am Donnerstagabend (20.30 Uhr/Sky). Der HSV sei «Topfavorit auf den Aufstieg, die Mannschaft ist gespickt mit sehr guten Spielern», sagte Buric. Er erwartet einen «Kampf über 95 Minuten».

Die Hausherren können mit einem Erfolg wieder auf Tabellenplatz zwei hinter Spitzenreiter 1. FC Köln klettern. Hoffnung schöpft Buric auch aus dem vergangenen Spieltag, als Hamburg hoch besiegt wurde. «Die Liga lehrt uns, wie eng es ist. Alles ist möglich.» Das merkte Buric auch in Heidenheim, wo er nach fünf ungeschlagenen Partien die erste Enttäuschung mit seinem Team erlebte. «Wenn man auf einer Erfolgswelle schwimmt, ist man vielleicht nicht voll konzentriert.»

Den Dämpfer von Heidenheim will der Coach schnell abhaken. «Man darf nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben, mit der wir uns weiterentwickeln wollen. Das ist ein langer Weg, auf dem es immer wieder schwere Phasen geben wird», räumte Buric ein.