© Nicolas Armer

Fränkischer Karpfen verkauft sich auch in der Coronakrise gut.

Er ist den Franken heilig und man könnte ihn durchaus auch als Fränkisches Nationalgericht bezeichnen: Die Rede ist vom Karpfen. Er ist auch ein beliebtes Fastenessen. Doch wegen der geschlossenen Restaurants könnte man meinen, dass in diesem Jahr viele Karpfen übrig bleiben

 

Groß war die Sorge, auf den Fischen sitzenzubleiben, wenn die Gastronomie geschlossen ist, das ist richtig. Dennoch hoffen die meisten auf ein Happy End, heißt es von der zuständigen Landwirtschaftsbehörde in Höchstadt: Die Verbraucher hätten offenbar große Wertschätzung für den Karpfen als heimisches Produkt. Es hätten sich viele neue Vertriebswege aufgetan, etwa im Lebensmitteleinzelhandel. So herrsche Zuversicht, alle Fische bis Ende April zu vermarkten, hieß es.

Karpfen wird in Franken traditionell in Monaten serviert, die ein „R“ im Namen haben.