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Flick: Auch andere Angebote als Nationalmannschaft gehabt

Berlin (dpa) – Neben einem Engagement als Bundestrainer bei der Fußball-Nationalmannschaft hätte Hansi Flick nach seinem Abschied vom FC Bayern auch andere Möglichkeiten gehabt. Es habe Anfragen von Clubs und Nationalmannschaften gegeben, berichtete Flick in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung» (Wochenend-Ausgabe), ohne Namen zu nennen. «Mit einem sehr großen Verein hatte ich zwei Zoom-Calls, direkt mit dem Präsidenten, das war extrem spannend. Der Umgang miteinander war total respektvoll, meine sportlichen Kompetenzen wären überragend gewesen», sagte der 56-Jährige.

Es sei nie sein Ansinnen gewesen, beim FC Bayern rauszugehen, um dann Bundestrainer zu werden, betonte Flick. «Als ich für mich entschieden habe, die Bayern zu verlassen, stand noch gar nicht fest, dass Jogi Löw im Sommer aufhören würde. Und ich habe mich auch nicht gefreut, als Jogi seinen Abschied verkündet hat. Ich hätte ihm einen guten Abschluss bei der WM in Katar gewünscht», sagte der einstige Assistent von Löw, der auch beim Gewinn des Weltmeistertitels 2014 in Brasilien dabei war.

Es habe sich eben die einmalige Chance ergeben, deutscher Nationaltrainer zu werden. DFB-Direktor Oliver Bierhoff habe die anderen Anfragen «natürlich mitbekommen und ein bisschen Druck gemacht. Und ich muss sagen, die Entscheidung fühlt sich wirklich gut und richtig an», sagte Flick.

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