© Jana Pape

Firma um 180.000 Euro gebracht – Zentralstelle Cybercrime in Bamberg und Polizei in München ermitteln Tatverdächtigen

Da war selbst der Computer-Kriminelle überrascht, wie gut die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg und die PC-Spezialisten der Polizei in München sind – die Ermittler konnten ihm Bitcoin-Betrügereien im großen Stil nachweisen. Laut einer aktuellen Mitteilung der Zentralstelle in Bamberg und der Polizei in München konnten die Spezialisten einen 30-Jährigen aufspüren, der ein Münchner Unternehmen um Bitcoins, eine virtuelle Internetwährung, im Wert von etwa 180.000 Euro gebracht haben soll. Der Mann hatte alle IT-Register gezogen, um seine kriminellen Machenschaften zu verschleiern: er überwies sich die Währung vom Firmen-Konto auf sein eigenes virtuelles Konto. Doch durch umfangreiche Ermittlungen ging er den Spezialisten doch ins Netz. Der Mann hatte als Systemadministrator bei der Firma gearbeitet und hat die Taten inzwischen eingeräumt. Der erlassene Haftbefehl gegen den Mann ist unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Nach Abschluss der Ermittlungen wird sich der Mann wegen Computerbetrug vor Gericht verantworten müssen. Ihm drohen eine Geld- oder eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren.

 

(Bild: Symbolbild)