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Fingierte Rechnungen: Prozess gegen Klinikmitarbeiter

Fürth (dpa/lby) – Er soll über fingierte Rechnungen Geld des Klinikums Fürth auf Konten seiner eigenen Firma geleitet haben: Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth muss sich ein früherer Mitarbeiter des Krankenhauses von diesem Mittwoch an wegen des Verdachts der Untreue und der Steuerhinterziehung verantworten. Wie das Gericht am Dienstag weiter mitteilte, sind elf Verhandlungstage angesetzt worden, ein Urteil könnte im August fallen.

Der 45-Jährige soll Tätigkeiten, die er eigentlich selbst hätte ausführen müssen, an eine Firma vergeben haben, die er selbst gegründet hatte. Dem Klinikum soll dadurch ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro entstanden sein, wie die Staatsanwaltschaft im August 2020 mitgeteilt hatte. Damals war ein Haftbefehl gegen den Klinikmitarbeiter vollstreckt worden.

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