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Feuer nach Vernichtung von Borkenkäferholz außer Kontrolle

Lohr am Main (dpa/lby) – Bei der Vernichtung von Borkenkäferholz hat ein Mann in Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart) die Kontrolle über das von ihm gelegte Feuer verloren. Durch den Wind und die akute Trockenheit fingen die umliegenden Sträucher ebenfalls zu brennen an. Laut Angaben der Polizei löschte die verständigte Feuerwehr den Brand schnell, so dass kein großer Schaden entstand. Der 63-jährige Mann wollte am Montag vom Borkenkäfer befallenes Geäst, das er auf einer freien Fläche im Wald stapelte, vernichten.

Durch Sturmschäden, etwa durch das Sturmtief Sabine im Februar, die extreme Trockenheit der letzten Jahre und die hohen Temperaturen sind vor allem die Fichten in den bayerischen Wäldern stark geschwächt – ein gefundenes Fressen für den Borkenkäfer, der trockenes, warmes Wetter liebt. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, muss schadhaftes Holz schnellstmöglich aus den Wälder gebracht werden.