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Feldbrand in Pretzfeld im Landkreis Forchheim.

Eine Ballenpresse ist hier am Nachmittag im Bereich Kolmreuth in Brand geraten. Das hat die Polizei in Oberfranken auf Radio Bamberg Nachfrage bestätigt. Die Flammen griffen dann auf ein Kornfeld über. Etwa 100 Meter von den Gleisen entfernt brannten etwa 1 Hektar Kornfeld sowie der Traktor und die angehängte Presse komplett ab. Deshalb musste die Zugstrecke Pretzfeld-Forchheim gesperrt werden. Verletzt hat sich niemand. Brandursache ist ein technischer Defekt. Die Polizei beziffert den Schaden auf   250 000 Euro. Das Feuer ist mittlerweile gelöscht.

 

Vor Ort waren mit insgesamt 120 Einsatzkräften die Feuerwehren Pretzfeld, Kirchehrenbach, Niedermirsberg, Ebermannstadt, Hagenbach, Weilersbach, Wannbach und das örtliche THW.

 

Hier der Polizeibericht:

Pretzfeld. Am Samstagnachmittag kam es infolge eines technischen Defekts an einer Ballenpresse zu einem größeren Brand an dem landwirtschaftlichen Gerät sowie auf einem Feld bei Pretzfeld-Kolmreuth. Ca. 100m von den Gleisen entfernt brannten ca. 1 ha Kornfeld sowie der Traktor und die angehängte Presse komplett ab, sodass die Zugstrecke Pretzfeld-Forchheim gesperrt werden musste. Als Ursache für den Brand stellte sich ein technischer Defekt  bzw. eine Erhitzung eines Anbauteils heraus. Es entstand Sachschaden in Höhe von 250.000 Euro.

Zum Löschen waren die FFW Pretzfeld, Kirchehrenbach, Niedermirsberg, Ebermannstadt, Hagenbach, Weilersbach, Wannbach und das örtliche THW mit 120 Mann eingesetzt.

 

 

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Hier noch Infos der Feuerwehr Kirchehrenbach:

 

Die erste Alarmierung gegen 14:30 Uhr zu einem brennenden landwirtschaftlichen Gerät samt Feld erfolgte für die Feuerwehren Pretzfeld, Kirchehrenbach und Hagenbach. Noch während diese ausrückten, kam aufgrund der immensen Rauchwolke eine weitere Alarmierung zur Unterstützung für die Feuerwehren Wannbach, Weilersbach und Ebermannstadt. Die Feuerwehr Niedermirsberg war zufällig auf der Rückfahrt eines anderen Einsatzes und wurde zur Verstärkung herangezogen.

Weitere, aufgrund des erhöhten Einsatzstichworts, mitalarmierte Kräfte waren die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises, die Kreisbrandinspektion sowie Rettungsdienst- und THW-Verbindungspersonen, die allerdings nicht eingreifen mussten.

Alles in allem waren 130 ehrenamtliche Einsatzkräfte bei diesem schweißtreibenden Ereignis „auf den Beinen“.