Radio Bamberg https://www.radio-bamberg.de Mein Zuhause. Meine Hits. Mon, 10 Aug 2026 07:15:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 50 Jahre Bowie in Berlin: Er kam zum Cleanwerden https://www.radio-bamberg.de/50-jahre-bowie-in-berlin-er-kam-zum-cleanwerden-2367534/ Mon, 10 Aug 2026 07:12:55 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260810-930-507549 Es lag an der erhofften Anonymität, dass David Bowie (1947-2016) im August 1976 seinen Lebensmittelpunkt für die folgenden Jahre nach West-Berlin verlegte, in die Stadt, in der es damals noch viele Ruinen gab und in der in alle Himmelsrichtungen «Osten» war. Vor 50 Jahren begann die als «Berliner Zeit» titulierte Phase im Leben des legendären Popkünstlers. 

Ein guter Zeitpunkt, um ein paar Mythen über Bowie und Berlin, Heroin und «Heroes» zu beleuchten.

Was führte Bowie 1976 nach Berlin?

Bowie kam in die Mauerstadt als eine Flucht vor diversen Problemen, unter anderem um sich von Drogenmissbrauch zu erholen. Das mit den Drogen wirkt heute fast ironisch, denn Berlins Partyszene und Nachtleben ist als drogenaffin bekannt. Auch Mitte der 70er war das schon so. West-Berlin galt als Hauptstadt der Fixer, als eine Stadt des Heroins. 

Genau in Bowies Berlin-Jahren etwa spielte sich auch die Drogenjugend von Christiane F. ab: «Wir Kinder vom Bahnhof Zoo». Erstmals Heroin probierte die Protagonistin des legendären «Stern»-Buchs als 13-Jährige im April 1976 in der Deutschlandhalle – bei einem Bowie-Konzert. Auch in der Verfilmung von 1981 spielt Bowies Live-Auftritt ’76 eine wichtige Rolle.

Bowie war interessiert an Berlins (Kunst-)Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er mochte etwa Bert Brecht und Kurt Weill, die expressionistische Künstlergruppe Brücke oder die autobiografischen Berlin-Storys des britisch-amerikanischen Schriftstellers Christopher Isherwood («Mr. Norris steigt um», «Leb wohl, Berlin»), die Grundlage des Filmmusicals «Cabaret» sind. 

Er war auch Fan von damals aktuellen Entwicklungen der (elektronischen) Musik, von deutschen Bands wie Neu!, Kraftwerk, Tangerine Dream oder der Innovationsfreude von Produzenten und Tontechnikern wie Conny Plank.

Wo kam Bowie 1976 her?

Zwischen Sommer 1973 und Sommer 1976 war Bowie geradezu rastlos. Im Sommer ’73 beerdigte er bei einem Konzert in London überraschend seine Kunstfigur Ziggy Stardust, einen androgynen, bisexuellen Alien-Rockstar. 

Er nahm dann mehrere Alben innerhalb kurzer Zeit auf, etwa «Diamond Dogs» (1974), das in weiten Teilen auf George Orwells Dystopie «1984» basiert, sowie das soulige «Young Americans» (1975), auf dem sich sein erster US-Nummer-eins-Hit «Fame» befindet, der in Zusammenarbeit mit John Lennon entstand.

Zwischen Juni und September ’75 fanden die Dreharbeiten zum Science-Fiction-Film «Der Mann, der vom Himmel fiel» von Nicolas Roeg («Wenn die Gondeln Trauer tragen») statt – hauptsächlich in New Mexico. 

In dem Film mimt Bowie einen Außerirdischen, der sich als Mensch ausgeben muss, um seinen sterbenden Planeten zu retten. Der Film feierte 1976 Premiere auf der damals noch im Juni statt Februar veranstalteten Berlinale. 

Zwischendurch produzierte Bowie in Los Angeles aber noch sein Album «Station to Station». Von Februar bis Mai ’76 absolvierte er eine Tournee mit mehr als 60 Konzerten in Nordamerika und Europa («Isolar – 1976 Tour»), die ihn auch nach Berlin führte (Deutschlandhalle, 10. April). Danach ging es zu Aufnahmen in Frankreich und München.

Was war Bowies Plan im Spätsommer ’76?

Bowie wollte nach diesen stressigen Monaten zur Ruhe kommen. Im Spätsommer ’76 wohnte er ein paar Wochen in der Schwäbischen Straße in Berlin-Schöneberg – bei Edgar Froese von der Band Tangerine Dream. Bowies spätere Bleibe, eine Sieben-Zimmer-Altbauwohnung in der Hauptstraße 155 in Schöneberg, war noch nicht fertig renoviert. 

«Edgar und seine Frau haben mir wirklich geholfen, als ich in Berlin lebte», sagte Bowie im Jahr 2002 in einem «Tagesspiegel»-Interview. «Ich ging damals durch eine schwierige Phase, hatte ungeheure Schmerzen. Und sie haben mich unterstützt, vom Kokain wegzukommen. Ja, die beiden waren sehr lieb zu mir.»

Nach anfänglicher WG-Zeit mit Kumpel Iggy Pop in der Hauptstraße bezog dieser lieber eine eigene Wohnung im selben Haus, es hatte unter anderem Streit ums Essen im Kühlschrank gegeben. An der Fassade des Gebäudes hängt heute eine Gedenktafel, im Erdgeschoss des Hauses befindet sich eine Praxis für Osteopathie und Physiotherapie.

Wie busy war Bowie in Berlin?

So richtig ruhig war auch die Zeit in Berlin nicht. Bowie nahm selbst Platten auf, half aber auch Iggy Pop, unter anderem bei dem Album «Lust for Life» und der Fertigstellung von «The Idiot». 

Bowie spielte außerdem Anfang 1978 in Berlin die Hauptrolle im Weimarer-Republik-Gesellschaftspanorama «Schöner Gigolo, armer Gigolo». Es ist Marlene Dietrichs letzter Film, wobei sich Bowie und die Dietrich nicht begegneten, weil die Dietrich für ihre zwei hochbezahlten Drehtage Paris nicht verlassen wollte.

Bowie unternahm in seiner Berlin-Zeit Ausflüge zum Wannsee oder ins Brücke-Museum in Berlin-Dahlem am Grunewald. Er ging viel aus, saß etwa im Café «Anderes Ufer» (heute «Neues Ufer») in der Hauptstraße 157. 

Er besuchte auch das glamouröse Travestiecabaret «Chez Romy Haag», Welser-/Ecke Fuggerstraße (wo später lange der jetzt auch geschlossene Schwulenclub «Connection» residierte). 

Das Lokal trug den Namen seiner Gründerin, einer in den Niederlanden geborenen Transfrau mit rauchiger Stimme und betörendem Aussehen, die berühmt war für eine genderfluide Gesangsnummer, bei der sie sich am Ende von Shirley Basseys «This is my life» dramatisch eine Perücke vom Kopf riss. Bowie ging zu Beginn seiner Berliner Zeit eine intensive Beziehung mit ihr ein.

Was nahm Bowie in Berlin auf?

In Bowies Werk ist von der sogenannten Berlin-Trilogie oder den drei «Berliner Alben» die Rede: «Low» (1977), «Heroes» (1977) und «Lodger» (1979), sie zählen zu den wichtigsten Werken seiner Karriere. 

Nur «Heroes» wurde aber komplett in Berlin aufgenommen. Teile des experimentellen «Low» hingegen entstanden nahe Paris im Château d’Hérouville, bevor Bowie nach Berlin zog. «Lodger» wurde eigentlich komplett in der Schweiz und den USA produziert.

Bowies bevorzugter Arbeitsplatz in Berlin waren Tonstudios in der Köthener Straße in Kreuzberg. Sie befanden sich in unmittelbarer Nähe zum Todesstreifen, im sogenannten Niemandsland des Kalten Krieges, mit Blick auf den untergegangenen früheren Potsdamer Platz. 

Was hat es mit den Hansa Studios auf sich?

Die Rede ist von den Hansa Studios, die neben den Abbey Road Studios in London zu den bekanntesten Musikstudios der Popgeschichte gehören. 

Thilo Schmied von «Berlin Music Tours» führt seit mehr als 20 Jahren Musikfans aus aller Welt durch die Hansa Studios und zu anderen Bowie-Orten in der Hauptstadt. Er kann eine Menge zu den Hansa Studios erzählen: «Das Gebäude wurde 1910 bis 1913 als Verbandshaus der Berliner Innung des Bauhandwerks errichtet. Kernstück war der Meistersaal, ein Festsaal mit Bühne, der auch für die Verleihung der Meisterbriefe genutzt wurde. Deshalb der Name.»

In den 20ern fanden hier auch Bälle und Vorträge statt, Kurt Tucholsky trat hier zum Beispiel auf. «Im Krieg zerstörten Bomben fast die ganze Gegend, 1943 auch den hinteren Flügel des Gebäudes, der Meistersaal blieb aber verschont.» Ab Ende der 40er wurde er als Ballhaus genutzt, ab dem Bau der Mauer 1961 geriet das Haus völlig ins Abseits, schien am Ende der Welt zu stehen.

Die Plattenfirma Ariola schätzte die ruhige Lage und die Akustik des Meistersaals mit Holzkassettendecke. Sie nutzte ihn ab 1961 als Studio für klassische Musik oder auch Schlager. 1976 richteten die Meisel-Musikverlage ihre «Hansa Tonstudios» in dem Gebäude ein. 

«Der Meistersaal wurde zum Studio 2 und David Bowie taufte ihn „the big hall by the wall“», erzählt Schmied. Als Bowie hier arbeitete, waren die heute wieder offenen Saal-Fenster zugemauert, es gab also noch kein Tageslicht.

Depeche Mode arbeiteten Mitte der 80er im Meistersaal unter anderem an der Platte «Some Great Reward» mit Hits wie «People Are People» und «Master and Servant». Auch Nick Cave, die Band Einstürzende Neubauten oder U2 («Achtung Baby») machten hier Aufnahmen. 

Thomas Meisel, Mitgründer der Hansa Tonstudios und Inhaber des Gebäudes, entschied, den Meistersaal 1993/94 zu restaurieren. Im Februar 2009 kam es nach weiteren Umbaumaßnahmen zur dritten Neueröffnung. Seitdem dient der Meistersaal in erster Linie als Eventlocation. Doch vermehrt finden auch wieder Aufnahmen wegen der besonderen Akustik statt, zuletzt beispielsweise von Harry Styles, sagt Schmied.

Wie war das mit dem Text von «Heroes»?

Nach Angaben von Thilo Schmied wurde «Heroes», eines der bekanntesten Lieder von Bowie, an einem Tag im Juli 1977 aufgenommen. Es gibt mehrere Versionen, etwa auch auf Französisch/Englisch und Deutsch/Englisch, die aber in der Schweiz eingesungen wurden, wie Schmied erzählt.

Worum es genau in dem Lied geht, ist Interpretationssache. Es geht um Liebende, die sich an einer Mauer küssen, Schüsse fallen, es geht um das «Heldentum» zweier Menschen, die sich trauen, an einem feindseligen Ort zärtlich zu sein – wenn auch nur für einen Augenblick.

Die Mutmaßung, dass Bowie die Berliner Mauer meinte, liegt nahe, zumal er vom Kontrollraum des Studios aus die Mauer und DDR-Wachposten in ihren Wachtürmen sehen konnte. 

Thilo Schmied ist etwas skeptisch, dass die Behauptung von Bowies Produzent Tony Visconti stimmt, Bowie habe dessen Kuss mit seiner Affäre, der Background-Sängerin Antonia Maaß, beobachtet und beschrieben. «Tony hat öfter erzählt, dass sie das Paar seien, Antonia streitet es ab. Wahrscheinlich geht es auch um eine von Bowies eigenen Affären namens Clare in dem Song und um die Kunst – es darf spekuliert werden.»

Welche Rolle spielt Berlin in Bowies Leben?

Bowie lebte an einigen Orten viel länger als in Berlin, aber nie ist beispielsweise von seinen «Schweizer Jahren» die Rede. Berlin von 1976 bis etwa 1979 erscheint dagegen in der Erzählung seiner Biografie oft als Dreh- und Angelpunkt.

«Das waren sehr wichtige Jahre», sagte Bowie 2002 selbst im «Tagesspiegel»-Interview. «Es war in so vieler Hinsicht sehr befreiend für mich, in Berlin zu leben.»

Legendär ist auch Bowies Berlin-Auftritt am 6. Juni 1987 auf dem Platz der Republik am Reichstagsgebäude. Damals lauschte auch Publikum auf der Ostseite des Brandenburger Tors. 

Zeitzeuge Thilo Schmied sagt: «Bei „Time Will Crawl“ stellte er die Band vor am Ende des Titels und sagte dann final auf Deutsch: „Wir schicken unsere besten Wünsche zu all unseren Freunden, die auf der anderen Seite der Mauer sind“.»

Die Volkspolizei unterdrückte an dem Abend Proteste der Fans in Ost-Berlin, die «Die Mauer muss weg!» riefen. 887 Tage später fiel die Mauer endlich.

 

Vielsagend ist wohl auch, was 2013 geschah. Nach fast zehn Jahren eines zurückgezogenen Lebens in New York feierte Bowie ein Comeback mit einem Berlin-Song. An seinem 66. Geburtstag tauchte wie aus dem Nichts ein neues Lied mit dazugehörigem Video auf: «Where Are We Now?» 

Worum geht es in «Where Are We Now» ?

Der Autor Tobias Rüther schrieb über diesen elegischen, weisen Song und dessen Bedeutung in der 2025-Version seines Buchs «Helden – David Bowie und Berlin»: «“Sitting in the Dschungel“, singt Bowie, „on Nürnberger Strasse. A man lost in time near KaDeWe.“ Da hängt jemand also in einer Zeitschleife fest. Wandert noch mal die Stationen dreier glücklicher Jahre ab: Der Potsdamer Platz, wo ich die radikalste Musik meines Lebens aufgenommen habe. Der „Dschungel“, wo ich tanzte, das KaDeWe, wo ich mir im sechsten Stock Feinkost gekauft habe, die Iggy dann einfach aufgegessen hat.»

Quelle: dpa

 

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Koffer-Leiche in Australien entpuppt sich als Sexpuppe https://www.radio-bamberg.de/koffer-leiche-in-australien-entpuppt-sich-als-sexpuppe-2367489/ Mon, 10 Aug 2026 06:54:05 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260810-930-507539 Überraschende Wendung in einem vermeintlichen Mordfall in Australien: Bei einer mutmaßlich verwesenden Leiche, die am Wochenende im Bundesstaat New South Wales an einer Landstraße gefunden wurde, handelte es sich in Wirklichkeit um eine lebensgroße Puppe. Der Sender ABC zitierte die Polizei mit den Worten, man gehe davon aus, dass es eine Sexpuppe sei. Das Gepäckstück hatte am Sonntag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst – Beamte richteten sogar einen Tatort ein.

Spezialisten der Spurensicherung rückten zum Fundort nordöstlich der Hauptstadt Canberra an. Die Polizei versuchte sogar, die vermeintliche Tote mit Vermisstenfällen in Verbindung zu bringen. Jedoch verzögerte sich die Untersuchung des Koffers wegen starken Regens: Die Polizei wollte ihn zunächst möglichst wenig bewegen, um mögliche Spuren nicht zu zerstören. Auch die abgelegene Lage des Fundortes erschwerte die Arbeit.

Haare und Nasenpiercing

«Nach forensischen Untersuchungen bestätigt die Polizei heute Morgen, dass es sich bei dem in der Tasche gefundenen Gegenstand um eine lebensechte Puppe handelte, die Kleidung trug, Haare und ein Nasenpiercing hatte», teilte die Polizei von New South Wales mit. «Der Gegenstand wies außerdem Spuren auf, die Prellungen und Schürfwunden ähnelten.» 

Wer den Koffer an der Landstraße abgestellt hat und warum, ist derzeit unklar. Die Polizei teilte lediglich mit, die Untersuchungen zu dem vermeintlichen Mordfall seien abgeschlossen.

Quelle: dpa

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Mehr Kinder im Straßenverkehr verunglückt https://www.radio-bamberg.de/mehr-kinder-im-strassenverkehr-verunglueckt-2367480/ Mon, 10 Aug 2026 06:45:49 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260810-930-507507 Durchschnittlich alle 18 Minuten ist im letzten Jahr ein Kind im Straßenverkehr verletzt oder getötet worden. Laut Statistischem Bundesamt verunglückten im Jahr 2025 rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen.

Mehr verletzte und getötete Kinder

Damit kamen sieben Prozent mehr Kinder zu Schaden als im Jahr 2024 mit 27.260 Verunglückten. Die Zahl der getöteten Kinder stieg 2025 gegenüber 2024 von 53 auf 74. Nach einem deutlichen Rückgang während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 waren diese Zahlen in den letzten Jahren wieder gestiegen.

Die meisten Kinder, die 2025 im Straßenverkehr verunglückten, saßen auf einem Fahrrad (34 Prozent). Zum Zeitpunkt des Unfalls waren 31 Prozent mit dem Auto, 20 Prozent zu Fuß und acht Prozent mit einem E-Scooter unterwegs.

Mehr tödliche Unfälle im Auto

Blickt man nur auf die Todesopfer, stieg die Zahl der Kinder, die in Pkw mitgefahren waren, am stärksten an: von 21 auf 31. Größere Anstiege gab es auch bei getöteten Kindern, die mit Fahrrädern (von 8 auf 13) und mit E-Scootern (von 0 auf 4) unterwegs waren.

Quelle: dpa

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Kerzen, Blumen, Diamantring: Formel-1-Star verlobt https://www.radio-bamberg.de/kerzen-blumen-diamantring-formel-1-star-verlobt-2367441/ Mon, 10 Aug 2026 06:38:06 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260810-930-507476 Sportlich steht George Russell in dieser Formel-1-Saison im Schatten seines Mercedes-Teamkollegen Kimi Antonelli – privat dagegen hat er allen Grund zur Freude. Der Brite (28) und seine Partnerin Carmen Montero Mundt (28) haben sich verlobt. Bei Instagram veröffentlichten die beiden vier Bilder dazu, die Unternehmerin hält einen Diamantring in die Kamera. Im Hintergrund ist ein romantisches Ambiente mit Kerzen und Blumen am Meer zu sehen. «Für immer», schrieb Mundt in einem Beitrag außerdem.

«Glückwünsche, George und Carmen, zu eurer Verlobung», schrieb der Mercedes-Rennstall. Auch andere Stars und Sportler – wie der Tennis-Weltranglistenerste Jannik Sinner und die Skirennfahrerin Lindsey Vonn – gratulierten dem Paar oder kommentierten den Beitrag mit einem Herzchen.

Sportliche Enttäuschungen vor Sommerpause

In der Formel 1 ist derzeit Sommerpause. Russell hatte zuletzt im Juli mit einem Ausfall und einem siebten Platz zwei enttäuschende Rennen erlebt. In der Gesamtwertung rangiert er hinter seinem führenden Mercedes-Kollegen Antonelli und Lewis Hamilton im Ferrari auf dem dritten Platz. Am Wochenende vom 21. bis 23. August geht es mit dem Grand Prix der Niederlande in Zandvoort weiter.

Quelle: dpa

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Vorsicht, Zecken! https://www.radio-bamberg.de/vorsicht-zecken-2-2367417/ Mon, 10 Aug 2026 06:27:44 +0000 https://www.radio-bamberg.de/?p=2367417 Die komplette Region Bamberg/Forchheim ist FSME-Risikogebiet. Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach warnt vor den Gefahren, die von Zecken ausgehen. Seit Jahresbeginn wurden schon 175 FSME-Fälle gemeldet, das sind mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die Gesundheitsministerin ruft dazu auf, den FSME-Impfschutz gerade jetzt in der Ferienzeit zu überprüfen. Zu den Fällen dieser Hirnhautentzündung gab es auch schon über 2700 Borreliose-Fälle. Dagegen gibt es keine Impfung. Deshalb sollte der Körper nach dem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zeckenstichen abgesucht werden. Bei Symptomen, wie etwa einer ringförmigen Rötung um die Stichstelle, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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Günther: Bundeswehr im Inneren bei Drohnenabwehr einsetzen https://www.radio-bamberg.de/guenther-bundeswehr-im-inneren-bei-drohnenabwehr-einsetzen-2367426/ Mon, 10 Aug 2026 06:26:36 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260810-930-507411 Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich angesichts der Bedrohungslage durch Drohnen dafür ausgesprochen, dass Bundeswehreinsätze auch im Inneren ermöglicht werden sollten. «Weil man bei Drohnen kaum unterscheiden kann, ob es sich um eine außenpolitische oder innenpolitische Bedrohung handelt. Und deswegen, glaube ich, müssen wir auch über eine Änderung des Grundgesetzes sprechen, und ich hoffe auch, dass wir da zu Ergebnissen kommen», sagte Günther dem Deutschlandfunk.

Generell sei er davon überzeugt, dass beim Thema äußere und innere Sicherheit die strikte Trennung zwischen Bund und Ländern nicht mehr zeitgemäß sei. Stattdessen sollten angesichts der aktuellen Bedrohungslage die Kompetenzen von Bund und Ländern noch stärker gebündelt werden. 

Günther: Es ist wichtig, mit der besten Technik ausgerüstet zu sein 

Man merke bei den Drohnen, dass Profis am Werk sind. «Und so professionell, wie das gemacht ist, kann man sich kaum vorstellen, dass da nicht auch eine staatliche Infrastruktur dahintersteckt.» Deshalb sei es wichtig, mit der besten Technik ausgerüstet zu sein. «Und das geht nur im Schulterschluss zwischen Bund und Ländern.»

Die Drohnen-Diskussion hat in den vergangenen Tagen Fahrt aufgenommen, nachdem am Flughafen Leipzig/Halle am späten Dienstagabend in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt und von einem Mitarbeiter zum Absturz gebracht worden war. Ein infolge der Sperrung kurz danach durchstartendes Flugzeug kollidierte mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt, möglicherweise einer zweiten Drohne.

Quelle: dpa

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Tödlicher Angriff in Bremen – Eine zufällige Begegnung? https://www.radio-bamberg.de/toedlicher-angriff-in-bremen-eine-zufaellige-begegnung-2367396/ Mon, 10 Aug 2026 06:17:04 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260810-930-507393 Bei der tödlichen Auseinandersetzung zwischen einem Autofahrer und einem Fußgänger in Bremen deutet einiges auf einen eskalierten Streit bei einer zufälligen Begegnung hin. Auch durch Zeugenaussagen sei eine Hypothese der Ermittler, dass sich die beiden Männer zuvor nicht kannten, sagte eine Polizeisprecherin. Nach dem flüchtigen Autofahrer wird weiter gefahndet. 

Ein 56-jähriger Fußgänger war am Samstag im Stadtteil Neustadt von einem Fahrer geschlagen worden. Der Mann stürzte, schlug mit dem Kopf auf den Boden und starb noch vor Ort. Der Autofahrer floh in einem weißen Kleinwagen. Eine Mordkommission ermittelt zu den Hintergründen und sucht nach weiteren Zeugen.

Quelle: dpa

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Betrunkener Pedelec-Fahrer bremst Streifenwagen aus https://www.radio-bamberg.de/betrunkener-pedelec-fahrer-bremst-streifenwagen-aus-2367387/ Mon, 10 Aug 2026 06:15:08 +0000 https://www.radio-bamberg.de/?p=2367387 Ein stark betrunkener Pedelec-Fahrer hat am frühen Sonntagmorgen in Breitengüßbach einen Streifenwagen ausgebremst. Der 36-Jährige war auf der Baunacher Straße mitten auf der Fahrbahn unterwegs und reagierte zunächst nicht auf das entgegenkommende Polizeiauto. Die Beamten mussten bis zum Stillstand abbremsen.

Der Mann fuhr in deutlichen Schlangenlinien und hatte erhebliche Gleichgewichtsprobleme. Bei der Kontrolle gab er an, auf der Kirchweih „unzählige“ Biere getrunken zu haben. Ein Alkoholtest ergab 1,9 Promille. Wegen seiner starken Ausfallerscheinungen hätte bereits ein deutlich geringerer Wert für eine Strafbarkeit ausgereicht. Nach einer Blutentnahme musste der Mann mit dem Taxi weiterfahren. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

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Neun Verletzte bei Zusammenstoß in Schwaben https://www.radio-bamberg.de/neun-verletzte-bei-zusammenstoss-in-schwaben-2367333/ Mon, 10 Aug 2026 05:00:08 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260810-930-507237 Beim Zusammenstoß von drei Autos in Schwaben sind neun Personen verletzt worden. Die Polizei vermutet, dass Sekundenschlaf den Unfall auf der Bundesstraße 310 zwischen Wertach und Jungholz auslöste. Ein 54-Jähriger sei wohl dadurch am Sonntagnachmittag mit seinem Auto in den Gegenverkehr gekommen, wo er mit dem Wagen eines 49-Jährigen und dem dahinter fahrenden Pkw eines 20-Jährigen kollidierte. 

Dazu, wie schwer die Verletzungen sind, gab es zunächst keine Informationen. Der Gesamtschaden durch den Unfall wird auf 33.000 Euro geschätzt.

Quelle: dpa

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Bis zu 36 Grad – vereinzelt kräftige Gewitter für Bayern https://www.radio-bamberg.de/bis-zu-36-grad-vereinzelt-kraeftige-gewitter-fuer-bayern-2367321/ Mon, 10 Aug 2026 04:57:58 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260810-930-507222 Hochsommerliche Temperaturen, viel Sonne und nur vereinzelt Gewitter: In Bayern setzt sich die heiße Wetterlage zu Wochenbeginn fort. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) steigen die Temperaturen heute auf bis zu 36 Grad. Im Tagesverlauf können sich von Westen her einzelne Schauer und teils kräftige Gewitter entwickeln.

Starke Gewitter nur vereinzelt

Der DWD erwartet heute vor allem im Tagesverlauf einzelne starke Gewitter. Örtlich seien Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 60 und 80 Kilometern pro Stunde sowie kleiner Hagel möglich. In Südbayern seien vereinzelt auch Unwetter mit bis zu 30 Litern Regen pro Quadratmeter, Hagel von bis zu zwei Zentimetern und schweren Sturmböen bis 100 Kilometern pro Stunde nicht ausgeschlossen.

Viel Hitze, ab Dienstag trockener

Ab Dienstag wird das Wetter nach Angaben des DWD stabiler. Dann scheint häufig die Sonne, nur an den Alpen sind noch vereinzelt Schauer oder kurze Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen weiterhin meist zwischen 28 und 32 Grad, entlang der Donau örtlich darüber.

Sonnig auch zur Wochenmitte

Auch am Mittwoch und Donnerstag bleibt es überwiegend sonnig und hochsommerlich. Die Temperaturen erreichen je nach Region bis zu 35 Grad. Niederschläge werden dann nur noch vereinzelt an den Alpen erwartet.

Quelle: dpa

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