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Fall Peggy: Ermittler haben korrekt gehandelt

Im Fall der Peggy aus Lichtenberg durften die Ermittler Zeugen die Aufzeichnung eines Gesprächs zwischen Ulvi K. und dessen Vater vorspielen – das hat das Amtsgericht Bayreuth entschieden. Die Anwältin des Mannes, der 2004 wegen Mordes an der neunjährigen Peggy verurteilt worden war, hatte bei dem Gericht unter anderem beantragt, die Rechtswidrigkeit dieses Vorgehens der Ermittler festzustellen. Die Ermittler hatten im Januar Zeugen in Lichtenberg die strittige Tonbandaufnahme vorgespielt. „Damit wurde unsere Maßnahme bestätigt“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Anwaltskanzlei werde gegen die Entscheidung Beschwerde einlegen.