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«Europas Brückenbauer» Juncker erhält Medienpreis

München (dpa/lby) – EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhält den «Freiheitspreis der Medien». Der 63-Jährige habe sich in politisch schwierigen Zeiten für die EU als großer «Brückenbauer Europas» gezeigt, begründete die mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft besetzte Jury die Wahl. Die undotierte Auszeichnung der Weimer Media Group (u.a. «The European») soll Juncker bei einem Festakt am 11. Januar auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee übergeben werden. Juncker werde dazu persönlich erwartet, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag.

Juncker verkörpere eine Vision der Völkerverständigung jenseits von Nationalismus, Fremdenhass und Intoleranz, hieß es weiter. Er habe das Haus Europa in den vergangenen Jahren aktiv ausgebaut und dem Staatenverbund in Zeiten von Populismus, Flüchtlingskrise und Brexit ein freundliches Gesicht verliehen.

Träger des «Freiheitspreises der Medien» waren bisher der ehemalige russische Präsident Michail Gorbatschow, Kardinal Reinhard Marx, FDP-Chef Christian Lindner und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann.

Zu dem Ludwig-Erhard-Gipfel werden am 10. und 11. Januar mehr als 500 Gäste erwartet, unter ihnen Lindner, Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU), der Generalsekretär der SPD, Lars Klingbeil, der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, und der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, Friedrich Merz.