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Erzbischof Schick ruft dazu auf, den eigenen Horizont zu erweitern.

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat an Weihnachten dazu aufgerufen, den eigenen Horizont zu erweitern: so gelte es, Nationalismus und Populismus entgegenzuwirken, sagte Schick in seiner Weihnachtspredigt im Bamberger Dom. Schon an der Krippe in Bethlehem hätten sich alle Völker der Erde sowie Arme und Reiche getroffen: Jesus in der Krippe vereinte sie; das müsse auch heute geschehen, so Schick. Weiter erklärte der Erzbischof: „Wir brauchen eine Welt, die sich zur globalen Verantwortung bekennt.“

Dabei müsse deutlich werden, dass die Naturressourcen und Bodenschätze allen Menschen gehörten und alle auch nutzen sollten. Das Kind in der Krippe verpflichte zugleich, die Menschenrechte sowie die Freiheit und Gleichheit aller Menschen zu verteidigen.