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Entscheidung zur Freilassung im Mordfall Peggy offen.

Nachdem im Fall der ermordeten Schülerin Peggy aus Lichtenberg der Tatverdächtige an Heiligabend freigelassen worden ist, prüfen die Ermittler weiterhin eine Beschwerde gegen den Beschluss des Amtsgerichts.

Wann die Staatsanwaltschaft Bayreuth in dieser Sache eine Entscheidung treffen wird, sei unklar, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel. Ob die Entscheidung noch in diesem Jahr fallen werde, könne er noch nicht sagen. Grund zur Eile gebe es nicht: Es gebe keine Frist, die auslaufen kann.

Der aus dem oberfränkischen Landkreis Wunsiedel stammende Beschuldigte war vor gut zwei Wochen verhaftet worden. Im September hatte er zugegeben, die tote Peggy in einen Wald gebracht zu haben. Er bestritt jedoch, das Mädchen getötet zu haben.

Am Montag hob das Gericht den Haftbefehl gegen ihn auf, unter anderem weil der Mann ein Teilgeständnis widerrufen hatte. Die neunjährige Peggy war am 7. Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Im Juli 2016 wurden Teile ihres Skeletts in einem Wald im thüringischen Saale-Orla-Kreis gefunden.