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Eltmann: Tödlicher Badeunfall

Im Main bei Eltmann haben Spaziergänger gestern Abend eine leblose Person entdeckt. Nachdem der Notruf gewählt wurde, war eine Polizeistreife zuerst vor Ort. Eine Polizistin konnte die Frau mit Hilfe eines Passanten per Ruderboot aus dem Wasser ziehen. Noch vor Ort begann die Reanimation der 44-Jährigen. Dann fanden die Rettungskräfte eine weitere verletzte Person, wie Michael Will, der Pressesprecher des BRK Haßberge erklärt:

Die Frau und der Mann wurden ins Krankenhaus gebracht. Dort starb die 44-Jährige allerdings. Laut Polizei handelt es sich um einen tragischen Badeunfall.

 

Hier der ausführliche Bericht der Polizei Oberfranken:

ELTMANN, LKR. HAßBERGE. Bei einem tragischen Badeunfall kam am Montagabend eine 44 Jahre alte Frau ums Leben, nachdem sie an der Mainlände im Main schwimmen wollte.

Die 44-jährige Frau aus dem Landkreis Haßberge spazierte gegen 20.20 Uhr gemeinsam mit ihrem 58-Jahre alten Ehemann an der Mainlände. Laut Zeugenaussagen trat die Frau an das Mainufer heran und schwamm bis in die Flussmitte. Der Ehemann beobachtete, wie die Schwimmbewegungen immer unsicherer wurden und erkannte die Notsituation. Als er ihr zu Hilfe eilen wollte, stürzte er und verletzte sich dabei am Bein. Zeugen, die den Vorgang beobachteten, verständigten die Einsatzkräfte.

Die Beamten der Polizei Haßfurt, die zuerst eintrafen, ruderten gemeinsam mit einem Zeugen und einem privaten Ruderboot zu der hilflosen Frau und konnten die bereits Leblose aus dem Wasser bergen. Nachdem der Rettungsdienst umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet hatte, brachte er die Frau in ein nahegelegenes Krankenhaus. Dort starb die 44-Jährige trotz aller Bemühungen der Ärzte. Insgesamt waren zirka 60 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren und Wasserrettung vor Ort.

Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Todesermittlungen aufgenommen. Eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Obduktion soll die genauen Todesumstände klären.